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Cesis                                                                                                                                          Cēsis ist eine dermaßen gemütliche und nette Stadt, das ein Besuch hier wie Ferien bei einer netten lettischen Oma erscheint. Es ist ein Ort, an dem unverfälschte Herzlichkeit und echte Gemütlichkeit in der Luft schweben, wo man ein wenig faulenzen und alles andere vergessen kann, wo jeder Wanderer herzlich wilkommen ist und das leckerste Honigbrot der Welt zum Frühstück kriegt. 

Wahrhaftig, Cēsis ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der lettischsten Städte. Reich an prachtvollen Landschaften und Zeugnissen der Geschichte, verkörpert die Standt einen intrigierenden Geist des Altertums sowie auch ein modernes Selbstbewusstsein. Die Stadt Cēsis und auch die Region Cesis ist eine der grössten Lockungen für Reisende in Vidzeme.
Im Jahr 2006 feierte die Stadt Cēsis ein grandioses Ereignis – ihr 800stes Jubiläum! Die Biographie der Stadt reicht von der Zeit, als die alte Burg des alten Wendi-Stammes hier stand, die der Stadt ihren Deutschen Namen “Wenden” gegeben hat, durch das Jahr 1206, an dem die Stadt zuerst in Chroniken erschien, und weiter durch die ganze Hanse-Periode, als sogar die Beratungen der Hanse-Städte hier stattfanden, und auch um die Persönlichkeit vom Ordensmeister Walter von Plettenberg, während dessen Regierungszeit die Stadt sich besonders stark entwickelt hat. Cēsis ist auch die Wiege der lettischen rot-weiß-roten Nationalfahne. In den
Zeiten der Sowietunion wollte man Cēsis als eine industrielle Stadt gestalten, wurde die aber nicht. Heute erwartet Cēsis Touristen von nah und fern, weil die Stadt ihre artertümliche Aura, ihre interessanten Sehenswürdigkeiten mit ihren Besuchern teilen möchte, in dem die Stadt jeden ihre Gastfreundlichkeit genießen lässt.

Kaunas
Die zweitgrößte Stadt in Litauen ist Kaunas. Kaunas liegt cirka 100 km von der Hauptstadt von Litauen - Vilnius - entfernt. Die kreisfreie Stadt hat eine Fläche von ca. 157 km² und rund 360.000 Einwohner. Aufgrund einer anderen Stadtgeschichte leben in Kaunas, im Gegensatz zu Vilnius, mehr Polen und Russen als Litauer.
Kaunas ist aufgrund ihre Lage der wichtigste Verkehrsknotenpunkt von Litauen. Von nach Nord nach Süd verlaufend trifft bei Kaunas die so genannte Via Baltica, welche von Warschau über Riga und Tallinn nach Helsinki führt, auf die Ost-West-Hauptroute, die von Klaipeda nach Wilna und in ihrer Fortsetzung über Minsk weiter nach Moskau führt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kaunas gehört die Altstadt mit ihren gut erhaltenen Bauwerken. In der Altstadt befindet sich die Galerie „Meno Parkas“ der litauischen Künstlervereinigung. Dort wird regelmäßig zeitgenössische Kunst präsentiert.
Zu bewundern ist in der Altstadt auch die Ruine der Burg von Kaunas, sowie die St.-Georgs-Kirche. Das Ciurlionis-Museum und das Teufelsmuseum sind ebenfalls einen Besuch wert. Das Kloster Pazaislis befindet sich am östlichen Stadtrand von Kaunas, in der Nähe des Kaunasser Meer (einem Stausee). Das Kloster Pažaislis gehört zu Litauens schönsten und ungewöhnlichsten Sakralbauten.
Kaunas hat auch einen Flughafen, der von der Billigfluglinie Ryanair aus Deutschland angeflogen wird.

Liepaja
Liepāja befindet sich im Südwesten Lettlands. Die Stadt liegt auf den Dünen der Ostseeküste und im Küstentiefland zwischen Ostsee und den Seen Liepāja und Tosmare und ist zwischen 1,5 km bis 6,5 km breit. Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 60,4 km², davon 35% Parkanlagen und Gewässer.
Dank seinen Bürger und Bürgerinnen, die schon mehr als 750 Jahre das schmale Land zwischen dem Meer und dem See bewohnen, nennt man heute Liepāja - die drittgrößte Stadt Lettlands mit 87.000 Einwohnern - die Stadt der Veränderungen. Die Geschichte der Stadt wurde von den schwedischen Könige, den deutschen Baronen, der russischen Zaren und den finnischen Jäger geprägt. Heute ist Liepāja die zweitgrößte Industriestadt Lettlands. Eine große Rolle für die Stadtentwicklung spielt der eisfreie Hafen, die Sonder-wirtschaftszone und das größte Stahlunternehmen im Baltikum Liepājas Metalurgs.
Liepāja ist in Lettland als Hauptstadt der Rockmusik und als eine Stadt mit besonders kreativer Atmosphäre für Musiker und Künstler bekannt. Zahlreiche Lieder, Bilder und Gedichte sind dieser Stadt am Meer gewidmet. Die Stadt hat ein eigenes professionelles Sinfonieorchester und Stadttheater, vielfältige Festivals der Musik und der Kunst, darunter auch das Festival der Orgelmusik auf der ältesten historisch erhaltenen mechanischen Orgel der Welt.
Für aktive Menschen bietet die Stadt die Möglichkeit zum Schlittschuhlaufen, Windsurfing, Fallschirmspringen, Minigolf, Tennis und vieles mehr.
Ideal zur Erholung ist der kilometerlange bis zu 70 m breite Strand Liepājas. Solcher feine weiße Sand wie in Liepāja gibt es nirgendwo anders an der Ostseeküste. Stellen Sie vor – im Russischen Reich wurde der Sand ohne weitere Verarbeitung in Sanduhren verwendet! Und vielleicht haben Sie Glück und finden bei einem Spaziergang dem Meer entlang einen Stück Bernstein... .

Silute                                                                                                                                           Silute (Heydekrug) am Fluss Šyša gelegen, befindet sich im westlichen Teil von Litauen am Kurischem Haff. Im Bezirk Silute, der aus einer Stadt, sieben Orte und über dreihundert Dörfern besteht, leben insgesamt über 52.000 Einwohner. Silute ist die zweitgrösste Stadt der Küstenregion (nach Klaipeda). Westlich der Stadt mündet der Fluss Nemunas (Memel) bei Rusne (Ruß) in das Kurische Haff.
Die Siedlung wurde im 15. Jahrhundert (1511) an einer Gaststätte “Krug” genannt gegründet. Viele Gebäude in Silute zeugen von “alten Zeiten”, darunter das sehenswerte Postamt, das Gericht, der alte Marktplatz und die Brücke die über den Fluss Šyša führt. Silute ist Heimat des bekannten deutschen Journalisten und Schriftstellers Hermann Sudermann (1857 - 1928). Sudermann gehörte mit seiner umfangreichen Dramenproduktion zu den meistgespielten deutschen Bühnenautoren seiner Zeit.
Nach der Abtrennung des Memellandes von Deutschland durch den Versailler Vertrag 1920 wurde der Landkreis Heydekrug entsprechend den neuen Grenzen umgebildet. Von 1923 bis zur Rückgabe des Memellandes an das Deutsche Reich im März 1939 übernahm Litauen die Kontrolle über das Gebiet.
Das Städtchen Silute (ehemals Heydekrug) ist das Zentrum der Region die einst als Memelland bezeichnet wurde.
Auf dem Territorium von Silute und der Umgebung befinden sich über 300 Objekte des Kulturerbes. Die verschiedenen Denkmäler der Archtektur, Archäologie, Technik und Seefahrt sind davon am besten erhalten geblieben. Durch die Flüsse Nemunas und Skirvyte verläuft die Grenze der EU (Europäischen Union), dahinter liegt das Territorium der Russischen Föderation. Šilutė unterhält seit 1990 eine Städtepartnerschaft mit der nordrhein-westfälischen Stadt Emmerich am Rhein.

Tartu                                                                                                                                           Rund um den historischen Rathausplatz laden hübsche Straßencafes zu einem netten Nachmittag in Sichtweite des Flusses Emajõgi ein. An schönen Tagen säumen Einheimische und Besucher gleichermaßen die langgezogene, auf ganzer Fläche mit Kopfstein gepflasterte Freifläche im Zentrum der Universitätsstadt. Die Atmosphäre ist angenehm, der Tourismus keineswegs überbordend.
Das Rathaus von Tartu. Gleich hinter dem Gebäude beginnt der Aufstieg zum Domhügel.
Vor allem abends entpuppt sich der Stadtkern auch bei den zahlreichen Studierenden der bereits 1632 gegründeten Akademie als beliebter Treffpunkt für tiefsinnige Gespräche und (natürlich) das ein oder andere alkoholische Getränk.
Kein Zweifel: Tartu ist fortschrittlich, großstädtisch und modern. Und dennoch befindet sich die Stadt in einigen Bereichen (erfreulicherweise) in einer Phase der historischen Rückbesinnung.
Beispiel Architektur: Im gesamten Stadtbereich haben sich die störenden Schnellbau-Elemente sozialistischer Prägung in den vergangenen Jahren sukzessive ausgedünnt. Vielerorts präsentiert sich der historische Stadtkern nun bereits wieder als das, was er ursprünglich einmal war: - ein überregional geschätztes Kleinod des Klassizismus.
Die Rüütli (Ritterstraße) in der Altstadt: Belebt und beliebt.
Von auffälliger Schönheit ist das historische Rathaus. Es gehört anerkanntermaßen zu den bedeutendsten frühklassizistischen Bauwerken in Estland, errichtet 1786 nach den Plänen des Rostocker Architekten Johann H. B. Walther. Ein Brunnen und die alte Apotheke runden das direkte Umfeld mit einem weiteren Schuss "Vergangeneit" ab.
Auf dem Weg zum Domhügel.
Entlang der parallel zum Flussufer verlaufenden Fußgängerzone haben sich darüber hinaus eine Menge interessanter Shops, Restaurants, Kneipen und Antiquariate etabliert. Man bummelt, verweilt, nascht und vergleicht – ein weiterer Beweis für die positive Entwicklung des historischen Stadtkerns.
Aufbruch und Wandel Tartus blieben in der jüngeren Vergangenheit auch der internationalen Prominenz nicht verborgen. Beispielsweise besuchte im Sommer 2005 Bundespräsident Horst Köhler die Stadt, um die frisch restaurierte Jani–Kirche einzuweihen. Das zu Ehren des Hl. Johannes (Jani) errichtete Gotteshaus war im Verlauf des 2. Weltkriegs fast völlig zerstört worden.