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Insterburg – Tschernjachovsk

Insterburg hat eine mehr als 700 jaehrige deutsche Geschichte. Die Stadt verdankte seinen Namen dem Fluss Inster, der sich bei der Stadt mit dem Fluss Angerapp zum Pregel, dem groessten Fluss Ostpreussens vereinigt. Der Deutsche Orden unter seinem Hochmeister Dietrich von Altenburg errichtete um 1336 anstelle der von ihm zerstoerten heidnischen Burg Unsatrapis eine Festung namens Instierburg, die zum Ausgangspunkt der Feldzuege gegen Litauen wurde. Die Litauer waren es dann, die erstmals die Burg 1376 zerstoerten.


Markgraf Georg Friedrich erhob am 10. Oktober 1583 den Marktflecken Inster zur Stadt. Im 17. Jahrhundert hatte die Stadt unter kriegerischer Truppen aus Schweden, Russland und den Tataren zu leiden. 1812 machte Napoleon bei seinem Russlandfeldzug Quartier in der Stadt.
Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war die Bevoelkerung auf 49.000 Einwohner angewachsen. Im Juli 1944 wurde Insterburg durch einen britischen Bombenangriff erheblich zerstoert, die Burg brannte fast vollstaendig ab. Sowjetische Truppen eroberten die Stadt am 22. Januar 1945.
Die Stadt wurde spaeter nach dem sowjetischen General Iwan Danilowitsch Tschernjachowski in Tschernjachowsk umbenannt. 1997 hatte die Stadt wieder 43.300 Einwohner.

Sehenswertes in Insterburg

Lutherische Kirche, Baudenkmal des XIX Jahrhunderts vom Architekten Adler. Die Kirche wurde wieder aufgebaut und heute als orthodoxe Swjato-Mihajlovskaja Kirche genutzt

Katholische Kirche – Kirche des heiligen Bruno - Baudenkmal des XX. Jahrhunderts vom Architekten Heitmann, die Kirche wurde im neugotischen Stil gebaut und gehoert wieder der katholischen Gemeinde, Gottesdienste jeden Sonntag um 12:00 Uhr, an Feiertagen um 16:00 Uhr.

Das Ordensschloss Insterburg ist ein historisches und archithektonisches Denkmal des XIV. Jahrhunderts, im gotischen Stil gebaut und teilweise zerstoert

Das bischhoefliche Schloss Georgenburg ist ein Geschichts- und Kulturdenkmal des XIV. Jahrhunderts, eines der bestens erhaltenen bischhoeflichen Schloesser im Koenigsberger Gebiet.

Ruine des Bismarckturms nordwestlich der Innenstadt, erbaut 1913

Bahnhof und Wasserturm