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Koenigsberg – Kaliningrad 

Die Symbiose zwischen Altem und Neuem malt lebendige und nichtwiederholbare Bilder des heutigen Kaliningrad: Der Hansa-Platz mit der neuen ortodoxen Kathedrale, das Villenviertel Marauenhof mit dem Deutschen Konsulat, die romantische Atmosphäre von Amalienau mit seinen ungewöhnlichen Zäunen, der Dom mit dem grössten Orgelsaal Russlands, Denkmäler von Immanuel Kant und Lenin, alte Kirchen mit orthodoxer Einrichtung, die Einkaufsmeile Leninskij Prospekt an der Stelle des ehemaligen Steindamm, die letzte Befestigung Europas mit den Toren, Bastionen und Kasematten, alte und neue Brücken, das stilisierte Gewerbe- und Handelszentrum Fischdorf am Pregel und der tägliche Markt.

Der historische Name der Stadt ist Königsberg. Königsberg wurde am 1 September 1255 als Burg vom Meister des deutschen Ordens Peppo Ostern von Wertgeint und dem tschechischen Koenig Przemysl II Ottokar gegründet. Die Stadt entstand auf dem Platz der ehemaligen preußischen Siedlungstätte Tuangste (Tvangste) im Jahre 1255. Die Hauptstadt des deutschen Orden wurde nach dem Krieg, 1454—1466 von Marienburg (heute Malbork, Polen) in Königsberg umgeaendert. Im Jahre 1525 hat der Meister des deutschen Ordens, Albrecht den theokratischen Staat in ein säkulares preußisches Herzogtum umgewandelt und wurde selbst Herzog. Die Hauptstadt des neuen Staates wurde Königsberg. Im Jahre 1544 wurde in der Stadt eine Universität gegründet, die in der Zukunft zur Ehre von Herzog Albrecht “Albertina” genannt wurde. 

In Königsberg wurden I. Kant und F. Bessel geboren und haben dort auch gearbeitet. Eine lange Zeit lebte und schuf hier E.T. Hoffmann. Während des zweiten Weltkrieges, im August 1944, wurde Кönigsberg durch englischen Luftangriffe stark zerstört. Am meisten hat das Stadtzentrum, in dem es kaum Kriegsobjekte gab, gelitten. Viele Einwohner sind ums Leben gekommen, viele historische Bauten und die Altstadt sind abgebrannt. Das Schloss hat auch stark darunter gelitten. Die Stadt war von sowjetischen Truppen erstürmt worden. Auf Beschluss der Potsdamer Konferenz wurde der nördliche Teil der deutschen Provinz Ostpreußen zusammen mit ihrer Hauptstadt Königsberg an die Sowjetunion abgetreten.

Am 7 April 1946 hat das Präsidium des Oberstern Sowjet einen Erlaß "Über die Neueinrichtung Königsberger Gebiet im Verband der RSFSR" verabschiedet und am 4 Juli wurde sein Verwaltungssitz in Kaliningrad und das Königsberger Gebiet in „Kaliningrader Gebiet“ umbenannt.
Ab August 1946 sind Massen-Anreisen der Auswanderer aus den Regionen der Sowjetunion, welche am meisten vom Krieg betroffen waren, in das Kaliningrader Gebiet organisiert worden. Das hat die multinationale Bevölkerungsstruktur von der Region und die Entstehung einer einzigartigen Kultur, für welche das Zusammenwirken und die gegenseitige Durchdringung der Traditionen und Sitten der zahlreichen Nationen und Völker bezeichnend ist, bestimmt.
Die Verflochtenheit von beiden Kulturen und Geschichten (russischer und europäischer) hat die Kultur und eine besondere “europäisierte” Denkweise der Kaliningraderbevölkerung vorbestimmt. Im Jahre 2005 hat Kaliningrad-Königsberg sein 750-jähriges Jubiläum gefeiert.

Sehenswertes in Koenigberg - Kaliningrad

Das Koenigstor
1811 hat das „Königstor“ seinen Namen bekommen. Durch dieses Tor fuhr der Koenig zur Militaerparade auf den Devau-Platz. 1843 wurde das Tor modernisiert, auch Peter I. und Napoleon fuhr 1807 nach der Unterzeichnung des „Friedens von Tilsit“ mit Triumph durch dieses Tor. Wegen der Zunahme des Autoverkehrs wurden die Waelle zu beiden Seiten des Tores im 20 Jahrhundert abgetragen und an ihrer Stelle Straßenbahngleise verlegt. 1852 wurden die Statuen von Koenig Ottokar II. in der Mitte, König Friedrich I. rechts und Herzog Albrecht links an der Stadtseite der Fassade angebracht. Das Tor wurde zum 750. Jubilaeum der Stadt wieder hergestellt. Adresse: Frunse Str. 112

Siegesplatz – Hansaplatz mit Christ Erloeser Kathedrale

Das alte Koenigsberg in Miniaturausgabe
Im neuen Europa-Center Kaliningrads, die 60.000 Quadratmeter gross Shoppingmall am Siegesplatz (frueher Hansaplatz), ist ein Modell der untergegangenen Altstadt von Koenigsberg aufgebaut: Das Pregelufer mit seinen historischen Fachwerkhaeusern, die Dominsel mit der alten Universitaet, Parks, Gruenanlagen, jede Fassade, jeder Giebel, jedes Dach ist im Maßstab 1:200 penibel nachgebildet worden. Adresse: Ploschad Pobedy 14

Dohnaturm mit Bernsteinmuseum
Das einzige Bernsteinmuseum Russlands ist im Dohnaturm untergebracht ,welcher im Jahre 1858 laut dem Entwurf vom Ingineuren М. Montalamber im neoromanischen monumentalen Stil als Teil des Zweiten Wallringes von Koenigsberg erbaut wurde. Zur Jahrhundertwende waren diese Befestigungen veraltet und verloren ihre militaerische Bedeutung. haben aber ihre Rolle waehrend des Zweiten Weltkrieges gespielt. Die Verteidiger des Dohnaturmes haben sich nach der Kapitulation ergeben und somit waren die Angriffe auf Koenigsberg beendet. In den 70 Jahren wurde hier das einzigartiges Museum des Bernstein gegruendet. Im Museum sind einige Tausende Exponaten ausgestellt
u.a. die Werke aus dem 17.-18. Jahrhundert, das zweitgroesste Bernsteinstueck mit einem Gewicht von 4,28 kg, eine wunderbare vielfaeltige Sammlung von Bernsteinstuecken mit versteinerten Insekten und Planzen, die einige Dutzende von Millionen Jahren alt sind. Am Turm befindet sich ein kleiner Markt, wo man Bernsteinsouvenire kaufen kann. Adresse:
Vasilevskij Platz 1, www.ambermuseum.ru

Das historisch- bildnerische Museum
Das historisch- bildnerische Museum wurde nach dem Krieg eroeffnet und ist das aelteste Stadtmuseum. Es befindet sich im Gebaeude des ehemaligen Konzertsaales Stadthalle, welches im Jahre 1912 vom Architekten Richard Seele im Stil Modern gebaut wurde.Die Sammlung des Museums verfuegt ueber 112000 Exponaten. Den groessten Wert unter denen besitzen die Dutzende von Tausenden Gegenstaenden aus der Sammlung des Koenigsberger Museums «Der Preussen», welches im Jahre 1884 gegruendet wurde. Die Sammlung galt eine lange Zeit als verlorengegangen .Viele der Exponaten wurden erst in den 90 Jahren wieder gefunden. Im Museum kann man sich mit der Geschichte und Natur der Region ,sowie mit den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und der Geschichte des Kalingrader Gebietes in der Nachkriegszeit bekannt machen. Adresse: Klinitscheskaja Str.21

Das Weltmeeresmuseum
Das “Museum des Weltmeeres” ist das fuehrende Seemuseum in Russland, welches die wissenschaftlichen Untersuchungen auf dem Gebiet der Ozeansnaturforschung durchfuehrt.
Das Weltmeeremuseum ist einzigartig im Charakter und der Objekten- und Exponatenvielfaeltigkeit nach. Besucher bekommen eine Moeglichkeit, die experimental-wissenschaftliche Objekte und Militaerobjekte, deren Zutritt gewoenlich nicht moeglich ist, zu besuchen. Adresse: Velikij Kai 1, http://www.vitiaz.ru
Die Kaliningrader Gemaeldegalerie
Die Gemealdegalerie wurde im Jahre 1988 gegruendet. Die Grundlage des Museumssammlung ist das Schaffen der modernen Maler,der Bildhauer,sowie die Gegenstaende des Kunstgewerbes. Im Museumsbestand sind auch die Kunstwerke des XVII — aus der erster Haelfte des XX Jahrhunderts. Im Museum ist die einzigartige Sammlung der modernen Griffelkunst der baltischen Laender zu besichtigen. Im Jahre 1995 hat die Witwe von dem bekannten deutschen Bildhauer German Brahert, dessen Name mit der Regionsgeschichte verbunden ist, dem Museum die Familiensammlung der westeuropaeishen Faksimilegravuere geschenkt. Adresse: Moskauer Prospekt 60,

Das Museum “Das Friedlaender Tor”
Das Landeskundemuseum befindet sich im Inneren eines der erhaltengebliebenen Stadttore, welches in der Mitte des XIX Jahrhunderts gebaut wurde. Im Inneren des Tores ist ein Grosspflaster erhaltengebleiben. Auf diesem Pflaster ist die Museumssammlung ausgestellt, welche aus den Gegenstaenden des taeglichen Bedarfs von Koenigsberge Einwohnerrn besteht. Zu sehen ist auch eine Pistolensammlung vom Anfang des ХХ Jahrhunderts interessant. Adresse: Smelyh Allee 2

Koenigsberger Dom und Kantmuseum
Der Dom in Königsberg ist das einzige Denkmal der frühen deutschen Baksteingotik in Russland. Seine Rettung vor der Sprengung in der Sowjetzeit ist dem Grab des deutschen
Philosophen Immanuel Kannt (1724-1804) der hier die meiste Zeit seines Lebens gelebt und gewirkt hat, zu verdanken. Hier bleibt der Geist des alten Königsberg erhalten. Zahlreiche Kapellen, Museen und der einzigartige Orgelsaal in Kirchenschiff sind unbedingt sehenswert
Der Dom der in den Jahren 1330 - 1380 durch den Deutschen Orden erbaut wurde, erstrahlt trotz schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg heute wieder in seinem vollen Glanz. Ursprünglich als Wehrkirche geplant, sollte er auch zur Verteidigung der Stadt dienen, die Wehrgänge zeugen noch heute davon. Adresse: Insel Kneiphof - остров Кнайпхоф

Die Börse
Bauzeit 1870-1875. Das Renaissance-Gebäude besteht aus zwei Teilen: einen großen zweistöckigen Börsenraum und einer geschlossenen Galerie mit der Aussicht auf den Pregel. Vor dem Haupteingang standen Löwenplastiken mit dem Stadtwappen und Gildenwappen. Auf dem Sims des flachen Daches standen an den Ecken Skulpturen, die Europa, Asien, Afrika und Amerika symbolisierten, zu denen Königsberg Handelsbeziehungen unterhielt. Bei der Restaurierung gingen die Skulpturen verloren, die Wappenschilder in den Pfoten der „Löwenbrüder“ haben keine Reliefabbildungen mehr. Im Zweiten Weltkrieg befand sich eine Munitionsfabrik in den Kellern, die auch Handgranaten herstellte. Zur Zeit befindet sich das Kulturhaus der Seemänner in diesem Gebäude. Adresse: Leninsky Prospekt 83

Das Dramatheater
Traditionelle romanische Säulen unter dem Dreieck des Giebels, wunderschoene Theaterlaternen, kunstvolle Stuckverzierungen, die bekannte Profile von großen Dramatikern zeigen: Das ist das große Gebäude hinter dem Springbrunnen auf dem Theaterplatz - das dramaturgische Theater, ein bedeutendes Bauwerk im klassizistischen Stil, das nach dem Krieg komplett rekonstruiert wurde. Ursprünglich wurde das Theater 1911-1912 errichtet, später wurde es mehrmals wieder umgebaut. Das zerstörte Gebäude wurde nach dem Krieg im Laufe von 10 Jahren mit Hilfe der Bauverwaltung der Baltischen Flotte nach Plänen von Architekt V. Kuchtenkov wieder hergestellt. 2004 wurde der Zuschauersaal zum 750. Jubiläum Kaliningrads eindrucksvoll erneuert. Adresse: Prospekt Mira 4

Das Sackheimertor
Das Tor befindet sich an der Kreuzung Litauischer Wall und Moskauer Prospekt. Bauzeit: ca. 1855-1860. Benannt nach dem Stadtteil Sackheim. In den großen eckigen Tüermen befinden sich Wendeltreppen, die man hoch gehen kann. Durch das Sackheimtor ist die Große Moskauer Gefolgschaft von Peter I. 1697 in Königsberg gefahren. Zurzeit wird das Tor als Speicher genutzt.

Das Brandenburgertor
Gebaut ungefähr 1860. Das Tor wurde nach der südwestlich von Königsberg gelegenen Ortschaft Brandenburg benannt, die ihrerseits ihren Namen vom Land Brandenburg erhalten hatte. Das einzige Tor, das heute noch seine Funktion erfüllt. Auf der Stadtseite sind über beiden Torbögen Medaillons mit den Portraits der Heeresreformer Hermann von Boyen und Ernst von Aster erhalten geblieben, letzterer von beiden modernisierte die Festung Königsberg. Das Tor hat zwei Durchfahrten, auf einer Torseite sind zwei Darstellungen des preußischen Adlers zu sehen, Hauptmotiv des preußischen und deutschen Wappens. Adresse: Ulitsa Bagrationa 137

Das Rossgartentor
Das Tor wurde von 1852-1855 erbaut. Es steht am Ufer des Oberteichs im ehemaligen Stadtteil Rossgarten, nach dem es benannt ist. Es ist das einzige Tor, an dem alle Komponenten erhalten geblieben sind: ein Innenraum, eine Brücke über den Festungsgraben, Wehrbauten vor der Brücke und eine Kasematte. Das Tor hat eine Galerie, einen großen Bogen und ein Portal. Von seiner Verzierung her ist das Rossgartentor das schönste erhaltene Tor. Über dem Bogen sind zwei Portraits angebracht, auf denen berühmte preußische Generäle aus dem Krieg gegen Napoleon dargestellt sind: Scharnhorst, Reformator der preußischen Armee und ein Bundesgenosse Russlands, und Gneisenau, der seinem Freund Scharnhorst in Schlachten und in Sachen Reformen zur Seite stand. Durch das Tor fuhr einmal im Jahre 1716 ein Güterzug aus Königsberg hinaus, der ein Geschenk Friedrich Wilhelms I. für Zar Peter den Großen transportierte: das berühmte Bernsteinzimmer. Adresse: Ploshad Vasilevskogo 1

Der Hauptbahnhof
Gebaut im Jahr 1929. Über den großen Bogenfenstern befand sich ein großer steinerner Block, in den eine Darstellung des Pferde bändigenden Chronos, ein Werk des Bildhauers Herman Brachert, eingelassen war. Im Erdgeschoss befanden sich rechts verschiedene Geschäfte, im ersten und zweiten Stock Büros. Links waren die Wartehallen. Schon 1929 wurden die Wartehallen für Raucher und Nichtraucher geteilt. In den Hallen erster und zweiter Klasse gab es Restaurants. Im Kellergeschoß gab es Toiletten, zwei Frisiersalons, eine Kegelbahn und den Weinkeller eines Restaurants. Der letzte Zug mit Flüchtlingen verließ Königsberg am 21. Januar 1945 und erst 1991 wurde der Verkehr nach Westen wieder aufgenommen. Der Bahnhof heißt zurzeit Südbahnhof, hier fahren Fern- und Nahzüge ab. Statt des Pferde bändigendem Chronos hängt hier heute noch das Wappen der Sowjetunion. Adresse: Zheleznodorozhnaja 29

Der Nordbahnhof
Er wurde 1930 nach den Entwürfen von Oberbürgermeister Hans Lohmeier gebaut. Dieser Bahnhof war für Züge nach Labiau (Polessk) und Tilsit (Sovetsk), sowie für Verbindungen in die samländischen Kurorte bestimmt. An der Westseite des Bahnhofs gab es ein Hotel und ein Restaurant. Auf der anderen Seite befanden sich die Büroräume der ostdeutschen Eisenbahngesellschaft. Zentral im Erdgeschoß waren die Fahrkartenschalter und verschiedene Geschäfte. Nach dem Krieg diente das Gebäude als Seemannsherberge. Adresse: Ploschad Pobedy 4

Das Rathaus (Merija)
Gebaut 1923. Das Gebäude wurde innerhalb von sieben Monaten als Handelshof im Gesamtkomplex der Ostmesse gebaut. Es war ein sechsstöckiges Gebäude, dem besondere Aufmerksamkeit gebührte, da es im Stil der Neuen Sachlichkeit mit einer klar ausgeführten Glasfront gebaut war. Der ganze Komplex formierte sich um einen Innenhof, der auf Höhe der ersten Etage von einem Glasdach bedeckt war, das heute zerstört ist. Seit 1927 diente das Gebäude als Rathaus und Sitz der Stadtverwaltung. Das Rathaus war vom Kneiphof, wo es sich seit 1724 befunden hatte, hierher umgezogen. In der Nachkriegszeit eröffnete hier das erste Kaliningrader Geschäft für Industrie- und Konsumwaren. Nach der vollständigen Beseitigung der Kriegsschäden wurde das Gebäude Sitz des Stadtkomitees der KP der russischen Sowjetrepublik und des ausführenden Stadtkomitees Gorispolkom, dem Vorgänger des städtischen Deputiertenrates und des Bürgermeisteramtes der Stadt Kaliningrad. Adresse: Ploschad Pobedy 1

Die Universität Albertina
Wurde im Jahre 1861 nach einem Plan des Architekten Stüller gebaut. Umgeben von einer Galerie war die Universität eines der schicksten Gebäude der Stadt. Über dem Eingang befand sich ein Relief von Herzog Albrecht, dem Gründer der Universität. Die Universität schmückten vier Figuren, die die vier Fachrichtungen Justiz, Medizin, Philosophie und Theologie symbolisierten, und Büsten von bekannten Wissenschaftlern, die an der Universität gewirkt hatten. Die letzte Vorlesung, die 1944 in diesem Gebäude gegeben wurde, war dem Schaffen von F. M. Dostoevskij gewidmet. 1966 befand sich hier eine Mittelschule. Seit 1967 bis jetzt ist das Gebäude eine Abteilung der Kaliningrader Staatlichen Universität, 2005 in Kaliningrader Kant-Universität umbenannt. Adresse: Ulitsa Universitetskaja 2

Kaliningrader Kunstgalerie
Die Kunstgalerie wurde 1988 eröffnet und entwickelt sich zu einem Museum für moderne Kunst. Ausgestellt werden Werke aus Malerei, Grafik und Kunsthandwerk von zeitgenössischen Kaliningrader Künstlern und sowjetischen Künstlern der 40-90er Jahre des 20. Jahrhunderts sowie Zeugnisse der deutschen Kultur, die den 2. Weltkrieg überstanden haben. Zur guten Traditionen der Kunstgalerie gehört die Arbeit mit jungen Künstlern und die Durchführung von musikalisch-literarischen Abenden, die eine große Rolle im kulturellen Leben Kaliningrads spielen. Adresse: Moskovskii Prospekt 60-62

Das Villenviertel Marauenhof
Kaum zu glauben, aber wahr: im heutigen Kaliningrad gibt es einige Ecken und Straßen, die im Krieg verschont geblieben sind. Eine von ihnen ist die Kutusova-Straße, hier kann man sich an der wunderbaren Architektur der eleganten Stadtvillen erfreuen. Im architektonischen Antlitz dieser Gebäude lassen sich die verschiedensten Stile erkennen: Renaissance, Klassizismus, Barock, Neogotik und Jugendstil. Unter den Architekten dieser Villen gibt es auch einige Berühmtheiten, z.B. F. Heidmann. Und hier befindet sich auch ein Denkmal des berühmten russischen Feldmarschalls M. I. Kutusova. Adresse: Ulitsa Kutusova

Das Friedrichsburger Tor
1627 wurde das erste Fort gebaut. 1852 hatte es eine Mauer nebenan und wurde erneuert. Danach wurde 1858 das Tor an der städtischen Seite zugebaut. Der Autor von der Fassade ist ein heimlicher Bauberater Friedrich August Stühler. Das Ziel von diesem Fort war es, den Fluss Pregel beim Notfall abzudecken. Drinnen haben sich ein Arsenal und eine kleine Kapelle befunden. 1843-1862 wurde dieses Fort bei dem Mauerbau der Festigung einbezogen. An der städtischen Seite wurde das Tor zugebaut. Noch nach dem ersten Krieg wurde die Zitadelle mit der Mauer zerstört, damit man hier die Eisenbahn bauen konnte. Anfang 90-er Jahre wurde es restauriert, 1996 wurde das neue Holztor aufgebaut. Adresse: Ulitsa Portovaja 39

Der Lasch-Bunker
Der letzte Befehlsstand des Kommandanten Otto Lasch bietet eine ausführliche Fotoausstellung der letzten Stunden des tödlichen Kampfes um Königsberg, wo man das Leiden der Menschen hautnah erlebt und die Tragödie des Nodlichen Teils Ostpreussens besser versteht.

Der besondere Tipp: Dorf Arnau (Marjino)
Besuchen Sie das kleine Dorf Arnau – Marjino, es befindet sich 12 Kilometer von Kaliningrad entfernt. Die St. Katharinenkirche von Arnau ist für ihre Fresken berühmt – die Seccomalereien aus dem 14. Jahrhundert zeigen in einem zweifach um das ganze Schiff laufende Fries den Heilsspiegel. Die Heilsgeschichte vom Sündenfall über das Leben Christi bis zum Jüngsten Gericht war im Spätmittelalter ein beliebtes Sujet. Heute gibt es eine solche Darstellung allein in der Kirche von Arnau, die somit ein Gebaeude von Weltbedeutung ist.

Nuetzliche Infos:

Botanischer Garten
Ulitsa Lesnaja

Souvenirgeschaefte Bernstein
Ulitsa Tschernjachovskogo 62, Leninski Prospekt 33