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Palmnicken - Jantarnyi
Rund 90% aller Bernsteinvorkommen der Welt liegen an der Kueste bei Jantarnyi, der Bernsteinstadt ehemals Palmnicken, rund 50 km westlich von Kaliningrad. 
Nachdem die Bernsteinvorkommen in Schwarzort auf der Kurischen Nehrung erschoepft waren, richtete die Firma Stantien & Becker 1827 bei Palmnicken ein Bernsteinwerk ein. Der Sitz der Firma war an dem Ort, wo heute das Hotel steht, welches daher auch seinen Namen hat. Am Strand von Palmnicken ist in zwei Gruben Bernstein gefoerdert worden, heute ist noch eine in Betrieb. 1913 uebernahm der Staat die Bernsteinfoerderung, in einer dritten Grube landeinwaerts wird Bernstein im Tagebau gefoerdert, nachdem eine 40 Meter dicke Tonschicht abgetragen wurde.

Fuer Palmnicken wird keine Sondergenehmigung benoetigt.

Sehenswertes in Palmnicken - Jantarnyi

Jantarnyi Strand - schoenster Ostseestrand

Museum und Ausstellungskomplex “Das Bernsteinschloss”
Das Museum befindet sich in einem alten Gebaeude, welches frueher ein Teil der Burg “Palmnicken” war. Die Burg wurde fuer die Ueberwachung der Kuesten und insbesondere der Bernsteingruben neben der Ostsee genutzt. Im Museum werden die Expositionen ueber die Regionsgeschichte und der Bernsteingewinnung gezeigt, weiter auch Bernsteinauktionen repraesentiert. Im Museum gibt es eine Bernsteinpyramide, auch werden sogenannte Bernsteintherapien angeboten. Es werden regelmaessig Rundgaenge zur Aussischtspplattform ueber die gewaltige Bernsteingrube durchgefuehrt. Das Bernsteingeschaeft im Museum bietet ein sehr grosses Sortiment aus Bernstein und den Kauf von Souvenire an.
Adresse: Jantarnyj, Sovetskaja Str. 61а
Tel.: +7 (40153) 3-73-86, 3-73-86

Das Museum des russichen Aberglaubens
Im “Bernsteinschloss” ist ebenfalls ein kleines Museum ueber den russischen Aberglauben untergebracht, 80 Skulpturen der Waldteufelen, der Wassergeister, der Hausgeister und anderen Geistern sind zu bestaunen. Die meisten Werke sind vom bekannten Holzschnitzer Michael Semjonov.
Adresse: Jantarnyj, Sovetskaja Str. 61а

Der Bernstein-Park
In den letzten Jahren wurden die Spazierwege wieder voellig neu hergerichtet. Ein Bummel ist ein Muss durch den Park mit seinen seltenen Baumarten, deren mittleres Alter 100 — 120 Jahre betraegt.

Die Grube "Anna" (Ende des XIX. Jahrhunderts)
Frueher wurden in diesem Schacht bis zu 300 Tonnen Bernstein im Jahr gewonnen. Heute ein Mahnmal, denn Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte hier eine Massenvernichtung der Juden durch die Faschisten und ist daher noch heute traurig bekannt.

Die Dorfkirche (Ende XIX — Anfang der XX. Jahrhunderts)
Die Kirche befindet sich in der Dorfmitte und ist heute auch ein Denkmal der Architektur.
Frueher: Die Kapelle Heiligen Georgijs im Berliner Garten. Heute: die orthodoxe Kirche zu Ehren der Kasaner Ikone der Gottesmutter.
Adresse: Jantarnyj, Sovetskaja Str. 67а

Das bruederliche Grab der sowjetischen Kaempfer (1950)
Denkmal der Geschichte zur Ehre der gefallenen sowjetischen Kaempfer im April 1945. Das Denkmal steht in der Ortsmitte.

Nuetzliche Infos

Banken/Geldautomaten
Sberbankl: Sovetskaja Str. 40 und 112
Geldautomat: Balebina Str. 1

Tauch-Club Poseidon 39
Web-Seite: www.poseidon39.ru

Fahrradverleih
Gasthof Datscha Khudozhnikov
Sovetskaja Str. 1

Bootsverleih
Café Zhemtschuzhina
Ozernaja Str. 1

Restaurant/Café

Restaurant Bekker
Sovetskaja Str .72

Café Zhemtschuzhina
Ozernaja Str. 1

Bar Hotel Anna
Sovetskaja Str. 10

Stolovaja Jantarnyi Kombinat
Balebina Str. 1
Kantine ist fuer jedermann zugaenglich, sehr gutes Essen zum kleinen Preis
auf dem Gelaende befindet sich auch ein Cafe

Palmnicken-Jantarnyi